Das Projekt
Universalcode ist streng genommen schon seit 2010 am Start. Es hat allerdings eine längere Pause gemacht. Hier erfahren Sie, warum. Und wie die Geschichte von Buch und Projekt bisher war. Und wie es weitergehen soll.
Von Christian Jakubetz
DER ANFANG

Die Geschichte des Universalcode begann ca. 2010. Auf meinem damaligen Blog. Ich hatte einen Beitrag geschrieben, in dem es sinngemäß hieß, es sei ja schon eine Zumutung, gerade für junge Journalisten, wenn sie einerseits mit den ganzen Veränderungen der Digitalisierung arbeiten sollten und andererseits kaum Menschen und Material da seien, die ihnen erklären, wie das geht. Und ich wunderte mich, dass bis dato noch niemand auf die Idee gekommen war, ein Buch zu schreiben, in dem dieses ganze neue Zeugs erklärt wird (ich hatte damals – zugegeben – an die üblichen Verdächtigen unter den Verlagen und Autoren gedacht).
Irgendjemand kommentierte damals: Ja, dann schreib doch selbst eines.
Eat your words! Irgendwie schien es mir damals einleuchtend, dass man so etwas machen muss. Ich war jung, zumindest deutlich jünger als damals. Und ich hatte keine Ahnung, auf was ich mich da eingelassen hatte.
DIE IDEE, DER TITEL UND DIE ERSTEN MITSTREITER
So schwer kann das doch nicht sein, dachte ich damals. Ich kontaktierte ein paar Menschen, die ich kannte und fragte sie, ob sie mit einem Kapitel dabei sein wollen. Irgendwann stellte ich fest: Es gab keine einzige Absage, was mir zeigte, dass die ganze Geschichte vielleicht doch ganz sinnvoll sein könnte.
Was mir fehlte: ein Titel.
Und wie das manchmal so ist: Die besten Ideen hat man unter der Dusche. Ich weiß bis heute nicht, warum, aber unter der Dusche dachte ich mir „Universalcode" – und das war es dann auch schon! Ganz ehrlich, das war kein langes Überlegen. Einfach nur eine spontane Eingebung. Dass der Titel ziemlich großartig ist, dämmerte mir erst hinterher.
Das Team? Auch da gilt: Das waren spontane Eingebungen, keine echte Strategie. Und wenn ich mir anschaue, was im Laufe der Jahre aus vielen dieser Leute geworden ist, dann würde ich auch in diesem Fall sagen, dass diese Liste großartig war und ist, ohne dass das geplant war.
Wenn man sich das heute anschaut, richtig gute Namen: ein SPIEGEL-Geschäftsführer, ein überaus erfolgreicher Buchautor und Digitalkopf, ein erfolgreicher Radiomacher – man könnte lange weitermachen. Aber um es kurz zu machen: Ich bin heute noch stolz darauf, dass wir damals ein derart großartiges Team zustande gebracht haben. Und dass davon auch bei der Neuauflage wieder einige dabei sein werden.
WARUM DIE NEUAUFLAGE?
Irgendwie ist das ja schon lustig: Der gute alte Universalcode hat inzwischen rund eineinhalb Jahrzehnte auf dem Buckel. Trotzdem steht er immer noch in vielen Buchregalen, ganz egal ob privat, in Journalistenschulen oder an Universitäten und Hochschulen.
Christian Jakubetz ist Herausgeber, Gründer und Initiator von „Universalcode"